Short-Schlachtung kurz vor COMEX-Ende

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Das Gold-Kartell ist schon teuflisch – erst lässt man den auf sinkende Goldpreise spekulierenden Shorts den Glauben, Gold würde heute wieder unter die Marke von $1.750 gedrückt werden können. Und dann lässt man das gelbe Metall wenige Minuten vor COMEX-Schluss auf bis zu $1.770 ansteigen.

Auf der anderen Seite zeigt man das wahre Ich. Schließlich sitzen die größten Satanisten an der Spitze der Geschäfts- und Investment-Banken in New York und London. Mit der Politik haben sie einen faustischen Pakt geschlossen – sie finanzierten den Wählerkauf auf Pump und die Banken fordern jetzt in der Krise ihren Tribut von der Politik durch vollständige Unterordnung. Wir sehen es in Griechenland und Italien – und weitere Länder werden folgen – was aus dem Primat der Politik geworden ist: Die Banken trauen noch nicht einmal mehr ihren Politiker-Marionetten und müssen deshalb ihre Stellvertreter an oberster Position platzieren.

Das ist die totale Bankrott-Erklärung der Politik, die in den letzten Jahrzehnten glaubte, immer größere Bereiche der Gesellschaft Zwangsdemokratisieren zu müssen. Nun haben wir die totale Macht in den Händen der Politik – und die Banker übernehmen. Alternativlos versteht sich.

Müssen sie auch. Denn das von ihnen erfundene Fiat-Papiergeldsystem steht selbst vor dem Untergang. Und wenn dieses System in sich zusammenfällt, dann kollabiert nicht nur die Macht der Politik. Sondern das bislang übermächtige und unangreifbar scheinende Banken-System löst sich in Luft auf.

Das wird dann nicht nur eine Depression oder Hyperinflation, wie wir sie in dem letzten Jahrhundert gesehen haben, auslösen. Sondern das kann in einer Zeitenwende mit weltweiter Wirkung enden, die uns zurück zu den Zeiten der Gründung der Bank of England im Juli 1694 werfen könnte. Zu diesem Zeitpunkt begann nämlich die Demokratisierung des Goldes und Silbers – denn man hatte ein Instrument geschaffen, um Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Der Masse aber als Gold und Silber zu verkaufen.

Mehr als 400 Jahre haben Politiker und Banker nun die Völker betrogen und ihren Einfluss peu a peu ausgeweitet. Probleme wurde zuerst mit regional begrenzten Kriegen gekittet – und schließlich brauchte man zwei Weltkriege, um das System wieder in das Lot zu bringen. Inzwischen sind die großen Feinde ausgegangen, so dass dieses Fugenmittel auch nicht mehr wirken kann.

Wie in jedem Schneeball-System, aus dem man seine Einkünfte praktisch leistungslos bezieht (wie die Banker), kämpft man gegen den Untergang verbissen und mit allen Mitteln.

Bestenfalls beginnt nach einer mehrjährigen Durstphase der 40 bis 60 Jahre dauernde Kontradieff-Zyklus von neuem. Schlechtenfalls befinden wir uns an einer Abbruch-Kante, die vergleichbar mit der Zeitenwende vom Römischen Reich zum Mittelalter ist. Oder anderen disruptiven Ereignissen, die ganze Völker und Kulturen ausgelöscht oder hunderte von Jahren in ihrer Entwicklung zurückgeworfen haben.

Die heutige Short-Schlachtung ist natürlich nicht der Startschuss einer solchen Entwicklung. Nur eine logische Folge des Papiergeld-Hollywood-Streifens, den man uns täglich zur Besänftigung vorführt, und den wohl langsam immer mehr Bürger als reine Science Fiction entlarven.

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