Die Protagonisten der Inzucht-Dynastie –– In den Händen dieser Leute, fließen Geldströme aus aller Herren Länder zusammen.

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Geschrieben von Maria Lourdes am 27/04/2012

Der astronomischen Verschuldung der meisten Staaten der Welt, steht eine ebenso große Kapitalkonzentration auf der Seite der großen Bankhäuser gegenüber.

So belief sich der Umsatz offiziell registrierter Finanzderivate schon im Jahr 2005 laut Bank für internationalen Zahlungsausgleich-BIZ auf eine Summe von 800 Billionen $.

Vorsichtigen Schätzungen zu Folge soll die tatsächliche Summe in etwa 2 Billiarden $ betragen haben. Gelogen wird auch hier von offizieller Seite, dass sich die Balken biegen. Statistiken sind auch nur Zahlenwerk und der dicke Winston Churchill prägte angeblich schon Mitte des letzten Jahrhunderts den Spruch: “traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!” Manche Zeitgenossen sind der Meinung, der Spruch sei von Joseph Goebbels. Letztendlich nicht wichtig.

Zum Vergleich: Das Sozialprodukt aller Volkswirtschaften der Erde betrug im Jahr 2005 ca. 40 Billionen $, d.h. ein Fünfzigstel der Umsätze auf dem Derivatemarkt im gleichen Jahr. Die größten Banken im Derivatemarkt sind nach einer Studie der EZB: Morgan Stanley und Goldman&Sachs. Zahlen der EZB sind hier wenig vertrauenswürdig. Zudem eigentlich belanglos, weil diese Banken die Berechtigung haben Kredite von der Federal-Reserve-Bank zu bekommen. Somit stehen ihnen Geldmittel in beliebiger Höhe zur Verfügung.

In den Händen dieser Leute, fließen Geldströme aus aller Herren Länder zusammen.

In der BRD betrug die Staatsverschuldung Stand Ende 2010 1999 Mrd. €. Quelle: staatsverschuldung.de/schuldenuhr – Im Jahr 2010 gab es in der BRD rund 36,5 Millionen Erwerbstätige. Quelle: Statistisches Bundesamt

Damit entfiel ein Schuldanteil von “ungefähr” 42000 € auf jeden Erwerbstätigen. Bei einem Zinssatz von 5% bedeutet dies, daß jeder Erwerbstätige im Jahr 2010 ca. 2000 € an Zinsen für die Staatsverschuldung zu zahlen hatte. Für viele sind das zwei volle Monate Lohn!

Die “BRD-GmbH” ist auch Schuldner von Goldman&Sachs. Alle Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten also – ob sie wollen oder nicht – etwa einen bis zwei Monate im Jahr ausschließlich für die Reichsten der Reichen! Die Zinsen für die Staatsverschuldung werden von den Erwerbstätigen der betroffenen Länder mühsam erarbeitet. Nach Regierungsangaben wird etwa ein Fünftel der Steuereinnahmen für Zinszahlungen aufgewendet. Die astronomischen Summen, die dieser moderne Frondienst verschlingt, führen zu einem Überfluß in den Kassen der “Inzucht-Dynastie”, die sich der normale Bürger nicht im entferntesten ausmalen kann.

Dieser Überfluß im Zusammenspiel mit Massenarmut bietet Möglichkeiten einer Machtentfaltung, die ebenfalls kaum vorstellbar sind und so geht die Welt jeden Tag einen weiteren Schritt zur Vervollkommnung der plutokratischen Weltherrschaft entgegen. Stichwort “Globalisierung” – wobei: ”Globalisierung ist ein nebulöser Begriff, der ganz unterschiedlich gedeutet wird. Am besten übersetzt man dieses Wort mit: Weltherrschaftsstreben der Bankiers, Ausbeutung und/oder Piraterie.”

»Unter den Bedingungen stetiger Verknappung, lebte der normale Bürger in der Hoffnung seine auferlegten Schulden bezahlen zu können – in ständiger, großer Verlegenheit.« Mike Montagne von webofdebt.wordpress.com.

Ein, mit Jeffrey Sachs befreundeter, Multimilliardär und Rothschild-Finanzsoldat, George Soros (Foto li.), gebietet ebenfalls über ein riesiges Finanzimperium.

Das Imperium des George Soros besteht aus diversen Fonds-Gesellschaften und Bankhäusern, sowie Konzernen aller Art. Als Beispiel seien hier der Quantum Fonds (“Quantum-Fonds” verwaltete im Jahr 1988 schon über 15 Milliarden US-Dollar. Heute steht sein Nachfolger, das “Soros Fund Management”, auf Platz Eins der Fonds-Gesellschaften) und die Firma Cresud ein landwirtschaftlicher Großbetrieb, der ganz Südamerika dominiert und ausbeutet, genannt.

Diese Multimilliardäre haben Beziehungen untereinander und bilden so etwas wie eine Gesellschaft in der Gesellschaft. Man bezeichnet sie auch als Finanzoligarchie.

Ich nenne sie die Hauptdarsteller der “Inzucht-Dynastie”. Bisher ist das Wirken dieser “Inzucht-Dynastie” den meisten Menschen verborgen geblieben. Das liegt zum einen daran, daß sich nicht jeder für rätselhafte Kursschwankungen an der Börse interessiert, aber auch daran, daß diese Leute die Medien weltweit beeinflussen.

Die Vorgehensweise des “George Soros Fund” sei exemplarisch am Beispiel Italiens geschildert: 1992 waren die Zeitungen in Italien voll mit Berichten über Korruptionsskandale in staatlichen Betrieben. Es wurde die Forderung nach “Privatisierung” erhoben, um diese scheinbaren Mißstände zu beseitigen. Unterdessen wurde von George Soros eine Operation eingeleitet, welche man als Meilenstein der “Globalisierung” betrachten kann. In seiner Eigenschaft als bekannter Börsen-Analytiker lancierte er eine Pressemitteilung, der zufolge er die italienische Währung für überbewertet halte. An den Börsen bot er dann Optionsscheine, d.h. er bot eine Wette an, die besagte, daß der Kurs der Lira gegenüber dem Dollar zu einem bestimmten Stichtag um einen bestimmten Prozentsatz abgesunken sein würde. Wenn man so einen Optionsschein kauft und seine Wette gewinnt, bekommt man das Geld zurück, welches der Schein gekostet hat und dazu einen ordentlichen Gewinn – meistens 100%. Wenn man die Wette verliert, ist der Schein wertlos und das dafür bezahlte Geld verloren.

Nun glaubten viele, daß ein derart starker Kursverfall der Lira, wie in der von Soros angebotenen Wette, ziemlich unwahrscheinlich sei und deshalb wurden viele dieser Optionsscheine gekauft. Als nächstes tauchten große Mengen italienische Lira auf den internationalen Devisen-Märkten auf, was den Kurs der Lira unter Druck setzte. Für solche Fälle halten die National-Banken ihre Dollar-Reserven bereit. So kaufte auch die italienische Staatsbank mittels Dollar die überzählige Lira auf, um so den Kurs stabil zu halten. Allerdings nahm der Zustrom von Lira kein Ende, bis irgendwann die Dollar-Reserven der italienischen Staatsbank erschöpft waren. Daraufhin brach der Kurs der Lira gegenüber dem Dollar um 30% ein. George Soros hatte seine Wette gewonnen und daraus Gewinne in unbekannter Höhe erzielt. Dazu kam, daß er es ja gewesen war der die Lira, über Mittelsmänner, seine Chawrusse (Jiddisch für Diebesbande), auf die Devisenmärkte gegeben hatte. Statt der Lira besaß er nun die Dollar der italienischen Staatsbank, die in Italien ja nun 30% mehr wert waren. Dies allein entsprach einem Reingewinn von 256 Millionen Dollar. Nun erfolgte die große Privatisierungswelle in Italien, die von der Bevölkerung mit Erleichterung aufgenommen wurde, da sie ja schon von den Medien darauf vorbereitet worden war.

Zu den Hilfskräften, die eine dermaßen umfassende Operation möglich machten, dürfte eine mächtige Freimaurer-Organisation in Italien gehört haben. Ihr Name: “P2″ (Propaganda Due). Andreas von Bülow schreibt in seinem Buch: „Sie [die P2] hatte sich zum Ziel gesetzt, in Italien mit der Zusammenführung von Spitzenpolitikern, Großindustriellen, Militär- und Polizeiführern sowie den Chefs von Geheimdiensten zu gemeinsamen politischen Handeln verdeckt einen autoritären Staat zu schaffen. Die Loge war nach dem Bericht des italienischen Parlaments aus dem Jahr 1984 als neutrales Instrument für Operationen gedacht, die das italienische politische Leben beeinflussen und kontrollieren sollten. […] Der CIA- und Mossad-Mitarbeiter Richard Brenneke sagte im italienischen Fernsehen aus, er habe die Loge P2 seit 1969 gekannt und mit ihr bis in die achtziger Jahre zu tun gehabt. Die US-Regierung habe die P2 mit bis zu 10 Millionen Dollar im Monat unterstützt. […] Der Großmeister der Loge, Licio Gelli, sicherte seinen Logenbrüdern die Geheimhaltung ihrer Namen zu. Lediglich das Pentagon in Washington besitze eine komplette Liste aller Logenbrüder.” (Andreas von Bülow: Im Namen des Staates. S. 232.)

Ein Komplize Soros, Romano Prodi, wurde dann “Privatisierungs-Minister”. Der gleiche Mann, der die italienische Volkswirtschaft um 30% ärmer gemacht hatte, sollte später für Massenentlassungen verantwortlich werden. Die gleiche Operation fand noch im gleichen Jahr in Großbritannien statt. George Soros prahlte damals in einem Zeitungsartikel, daß ihm die Spekulation gegen das englische Pfund einen Reingewinn von 1 Milliarde Dollar gebracht habe. Kurze Zeit später wurde die englische Eisenbahn, Rail-Track, privatisiert. Damit verbunden war ein starker Anstieg der Fahrpreise und später in den 1990er Jahren eine Reihe von Zugunglücken mit Toten und Verletzten, welche auf mangelhafte Wartung der Züge und Gleisanlagen zurück zu führen waren.

Aber was interessieren einen Mann wie George Soros die Opfer seiner Raubzüge? Sobald die Rail-Track finanziell ausgequetscht war, konnte man sie ja dem Steuerzahler zurück geben, der sie wieder reparieren würde. 1997 waren die sogenannten Tigerstaaten in Asien das Opfer einer ähnlichen Operation. Damals prangerte der Premierminister von Malaysia, Soros Raubzüge öffentlich an.* Diese Raubzüge nützen allerdings nicht nur den Oligarchen, sondern auch dem US-Imperialismus. Für die US-Imperialisten ist es natürlich wichtig, Staaten in ihrer Entwicklung zu bremsen, sie von Zeit zu Zeit zurück zu stutzen, um zu verhindern, daß sie zu möglichen Rivalen werden könnten. In dem nationalen Sicherheitsmemorandum NSSM-200 legte die US-Regierung ganz offiziell ihre Ziele fest. Diese besagen, daß den USA die Kontrolle über alle Rohstoffe der Welt zustehe und das die Bevölkerungsentwicklung in anderen Ländern die nationale Sicherheit der USA berührt! Zu Beginn des Krieges von George W. Bush gegen den Irak, war von Vize-Präsident Cheney sehr Aufschlußreiches zu vernehmen. Er sagte, daß die Soldaten von heute nicht nur Kampfanzüge trügen, sondern manche auch Nadelstreifenanzüge.

*„Der gebürtige Ungar George Soros, Milliardär und Super-Spekulant, habe den Verfall südostasiatischer Währungen durch ‘eine Intrige’ gezielt verursacht: “Wir arbeiten 30 – 40 Jahre, um unsere Länder auf dieses Niveau zu bringen”, zürnte (Malaysias Premierminister) Mahathir, “aber dann kommt einer mit einigen Milliarden Dollar, und in einem Zeitraum von zwei Wochen hat er das meiste unserer Arbeit zunichte gemacht”. [Der Spiegel 32/97)

Die heutige “Finanzoligarchie” der englischsprachigen Welt ist zu einem unverzichtbaren Element des US-Imperialismus geworden. Anders herum ist auch der US-Imperialismus von größter Bedeutung für die “Inzucht-Dynastie”, denn er stellt die militärische Macht dar, hinter der sich diese kriminellen Elemente verstecken können. Wirtschaftskriminalität und Imperialismus sind hier zwei Seiten der selben Medaille. Dies läßt sich auch an den Personen der US-Administration darstellen. So war Vize-Präsident Cheney im Aufsichtsrat der Firma Haliburton.

Diese Erdöl-Explorationsfirma hat nun Exklusivrechte im besetzten Irak und betrügt noch dazu den US-Steuerzahler mit überhöhten Preisen. Die meisten anderen Mitglieder der US-Administration sind auch Mitglied in Aufsichtsräten von Medienkonsortien, Waffen-Firmen und Öl-Firmen. Präsident George W. Bush ist durch seinen Vater auch an vielen Ölgeschäften beteiligt, wobei die langjährigen intensiven Geschäftsbeziehungen der Familie Bush und der Bin-Laden-Sippe aus Saudi-Arabien besondere Beachtung verdienen. Die Kontrolle des Ölpreises ist ein wichtiges Element US-amerikanischer Machtpolitik. So waren die Beziehungen der USA zu Saudi-Arabien und Kuwait der Schlüssel dazu, den Ölpreis niedrig zu halten, was seinerzeit den Irak, nach dem Krieg gegen den Iran, in große Schwierigkeiten brachte. Ein anderes Land, welches unter einem anhaltend niedrigen Ölpreis zu leiden hatte, war die Sowjetunion. Eines ist unwiderlegbar: Die US-Regierung setzt den Ölpreis als Waffe ein.

Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. Schlüsselindividuen und -institutionen sind oder waren: David Rockefeller, Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, Winston Churchill, der Council on Foreign Relations, die Bilderberger und die Trilaterale Kommission.

In den Massenmedien wird bewusst verheimlicht, dass in den USA die “City of London” und private Bankiers, nicht die US-Regierung die Macht über das Geld in den Händen hält …

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