Notenbanken sind für Griechen-Wahl ………..gewappnet !

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Die Griechen wählen am Sonntag eine neue Regierung und entscheiden gleichzeitig über ihre Zukunft im Euro oder der Drachme. Die Banken weltweit sind für alle Eventualitäten gewappnet.

Die wichtigsten Notenbanken der Welt haben sich bereits auf schwere Marktturbulenzen nach der Wahl in Griechenland vor. Die Zentralbanken stehen für eine koordinierte Aktion zur Stabilisierung der globalen Finanzmärkte bereit.
Um eine Kreditklemme zu verhindern, bereiteten sich die Notenbanker auf eine Versorgung der Finanzmärkte mit Liquidität vorbereitet. Der Ausgang der Parlamentswahl in Athen könnte Experten zufolge das Ende des Euros in Griechenland sein, sollten sich die Spar- und Reformgegner aus dem linksradikalen Lager durchsetzen. Gestern bekräftigte Syriza-Parteichef Alexis Tsipras die EU-Hilfsbedingungen nach seinem Wahlsieg zu annullieren.
Weltweit laufen die Vorbereitungen für den Ernstfall unter dem Namen „Grexit“. Die Finanzminister der Euro-Zone wollen am Sonntagabend in einer Telefonkonferenz über das Ergebnis der Wahl beraten. Die Hauptsorge ist das Risiko von grösseren unkontrollierten Kapitalabflüssen, sollte sich die radikale Linkspartei Syriza durchsetzen, sagte ein Vertreter der Euro-Zonen. Im schlimmsten Fall könnte es zu einem sogenannten Bankensturm kommen, wenn Bankkunden ihre Konten plündern und ihr Geld ins Ausland bringen oder unter der Matratze verstecken.  In der Folge würde das griechische Bankensystem zusammen brechen.
Um schweren Marktreaktionen entgegenzuwirken, sind auch Währungsinterventionen möglich.
Die Börse in New York (NYSE) wollte von den gelisteten Unternehmen im Aktienindex S&P 500 wissen, wie sie sich auf den Extremfall, dem Auseinanderbrechen der Euro-Zone, vorbereitet haben. Laut der „Financial Times“ wurde am Mittwoch eine E-Mail mit detaillierten Fragen an die Unternehmen verschickt.
Auch Japan könnte eingreifen und ihre Währungen schwächen, sollten Anleger auf der Suche nach einem sicheren Hafen den Wert des Yen in die Höhe treiben.
Ein G20-Vertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag, abhängig von der Heftigkeit der Reaktionen könnte am Montag oder Dienstag ein Krisentreffen von Ministern der Gruppe der sieben grössten Industriestaaten (G7) angesetzt werden. Per Telefon könnten dann auch die Notenbankpräsidenten zugeschaltet werden.
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