Vatikan meldet drastischen Einbruch der irischen Katholikenzahlen

quelle : wirtschaftsfacts

Einem Land, das katholischer eigentlich gar nicht sein kann, scheinen nun die Kirchenmitglieder abhanden zu kommen. Wie der Vatikan meldete, ging unter den katholischen Mitgliederzahlen Irlands ganz offensichtlich die Fallluke auf. Wundern sollte man sich über diese Entwicklung ganz sicher nicht, wenn man bedenkt, welche kriminellen Verstrickungen der Vatikan-Bank vorgeworfen werden, und was für desaströse Auswirkungen die sexuellen Übergriffe auf Kinder durch Priester zur Folge haben.

Die Gläubigen wenden sich von ihren Hirten ab

Die Kriege, die in der Geschichte zum Erhalt des katholischen Glaubens in Irland geführt wurden, kann man eigentlich schon gar nicht mehr zählen. Selbst in unserer modernen Zeit stehen sich Katholiken und Protestanten in dem zu Großbritannien gehörenden Nordirland auch weiterhin voller Ab ehnung gegenüber. Doch heute müssen anscheinend keine Kriege mehr geführt werden, um eine wachsende Anzahl von Menschen vom Glauben abzubringen. Das übernimmt die katholische Kirche schon ganz von selbst.

So gab der Vatikan auf Basis einer jüngst durchgeführten Umfrage am Freitag bekannt, dass die Anzahl der Katholiken in Irland auf 47% gesunken ist. Im Jahr 2005 waren es hingegen noch 69% aller Iren, die sich zum katholischen Glauben bekannten. Vor allem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester und sonstige Kirchenangehörige haben der Vatikanischen Glaubenslehre anscheinend stark geschadet. Viele Menschen, die in den heutigen Zeiten nach einem Halt suchen, finden diesen wohl kaum noch in der Kirche und deren Organisationen.

Nach den jüngsten Enthüllungen über die Verstrickungen der Vatikan-Bank in Geldwäscheaktionen ist das Vertrauen unter den gläubigen Schäfchen in ihre Kirche sicher nicht gewachsen. Vielmehr zeigt sich, dass die katholische Kirche auch heute noch ist, was sie seit Jahrhunderten war – eine der mächtigsten politischen Organisationen der Welt. Dass ein verknöcherter Vorstand, der selbst Teil des Systems ist, und immer wieder aufs Neue beteuert, den Katholizismus rund zu erneuern, bei diesem Ansinnen scheitern muss, versteht sich von selbst. Resultat ist, dass sich immer mehr Menschen abwenden. Eine Lektion, die Papst Benedikt endlich lernen sollte, bevor ihm seine religiöse Vormachtstellung durch die Finger zerrinnt.

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