Venezuela: Eine Million Mann gegen mögliche US-Invasion

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Der venezolanische Präsident Hugo Chavez fürchtet sich vor einer Invasion der USA und plant bis 2013 die Gründung einer Guerilla-Armee, die 1 Million Mann stark sein soll. Damit will er sich angeblich auf einen langen Krieg gegen “das Imperium” vorbereiten. Bereits im Vorjahr hatte Chavez gesagt, dass er ein Schicksal wie das des ehemaligen libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi befürchtet.

Angst vor dem Friedensnobelpreiskiller: Hugo Chavez

Venezuela plant bis 2013 die Bereitstellung einer “Guerilla-Armee”, die 1 Million Mann umfassen und das Land vor einer möglichen Invasion der USA schützen soll. Dies sagte eine venezolanische Oppositionsabgeordnete laut einem Bericht der britischen Zeitung The Telegraph. Bis 2019 solle die Armee sogar 2 Millionen Mann stark sein.

“Das strategische Ziel besteht in der Gründung einer neuen bolivianischen Militärdoktrin, die Venezuela zu einem langwierigen Volkskrieg gegen das Imperium, d.h. gegen die Vereinigten Staaten, vorbereiten soll”, erklärte die Abgeordnete des venezolanischen Parlaments María Corina Machado. Sie gab an, in den Besitz der Kopie eines Dokuments gekommen zu sein, das die Schaffung von rechtlichen, materiellen und anderen Grundlagen für zukünftige Guerilla-Einheiten vorsehe. Venezolanische Behörden beabsichtigen bei der Umsetzung des Plans angeblich auch mit Kuba zusammenzuarbeiten.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Venezuela eine außergewöhnlich hohe Anzahl an russischen Waffen und militärischem Gerät erworben. So wurden 24 Kampfjets Su-30MK2V, 100’000 Gewehre des Typs AK-103, 5’000 Gewehre des Typs Dragunov, 12 Raketen-Abwehrsysteme Tor-M1, 38 Mehrzweckhubschrauber Mi-17-C-5, 10 Kampfhubschrauber Mi-35m2, 3 Schwertransporthubschrauber Mi-26T2, 3 Mi-MES 172-3, 2 Mi-172 eine Variante des “VIP” und 6 Simulatoren für Hubschrauber und zahlreiche andere Waffen gekauft.

Der venezolanische Präsident begründete die Käufe laut einem Bericht der russischen Zeitung Nesawissimaja Gaseta schon damals mit seiner Angst vor einem Schicksal ähnlich dem des ehemaligen libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi. Libyen sei damals für einen Krieg nicht ausreichend gerüstet gewesen und habe infolge eines Embargos keine Möglichkeit gehabt, auf die Angriffe zu reagieren.

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